Häufig gestellte Fragen

Nein. tVNS® L ist sehr einfach zu bedienen und kann auch ohne einen Arzt mit Hilfe der Gebrauchsanweisung problemlos eingestellt werden.
Nein. Sie können die Stimulation je nach Ihrem persönlichen Tagesablauf einplanen.
Studienergebnisse zeigen, dass es bei einer täglichen Anwendung von tVNS® L bereits innerhalb eines Monats zu einer deutlichen Reduktion Ihrer Symptome kommen kann.
Der Effekt kann schon innerhalb von wenigen Tagen aber auch erst nach mehreren Wochen auftreten.
tVNS® ist eine nebenwirkungsarme Therapiealternative. Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen Juckreiz, Missempfindungen im Bereich der äußeren Ohrmuschel und lokale Schmerzen am Stimulationsort. In seltenen Fällen können ebenfalls parasympathische Begleiterscheinungen wie Übelkeit und aber auch eine Zunahme der Kopfschmerzen beobachtet werden. In der Regel klingen diese Nebenwirkungen nach Beendigung der Stimulation rasch ab.
Ja, tVNS® L kann mit anderen Therapien kombiniert werden: Weiterhin können Sie auch bei Bedarf Ihre erprobten Medikamente einnehmen oder auch andere Therapien anwenden. Näheres sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.
Die Therapie mit tVNS® L ist eine eigenständige Therapie, die auch mit anderen Therapien kombiniert werden kann. Eine Entscheidung darüber, ob Sie auf die Einnahme Ihrer Medikamente verzichten oder diese reduzieren, treffen Sie am besten gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt.

In folgenden Fällen darf das Gerät nicht angewendet werden:

  • Schwangere sind von der Anwendung mit tVNS® L ausgeschlossen.
  • Personen mit aktiven Implantaten (z. B. Cochlea- Implantat, Vagusnerv-Stimulator, Herzschrittmacher) sind von der Anwendung mit tVNS® L
    ausgeschlossen.
  • Auf Wunden und erkrankten Hautstellen dürfen keine Elektroden angebracht werden.
  • Personen mit Zerebralshunts (z.B. zur Therapie eines Hydrocephalus) sind von der Anwendung ausgeschlossen.
Ja, tVNS® L kann prinzipiell ab ca. 6 Jahren eingesetzt werden.
Die Behandlung mit tVNS® L wird derzeit nicht von den Krankenkassen übernommen. Jedoch gibt es die Möglichkeit, über eine Einzelfallentscheidung eine Erstattung zu bekommen – daher versuchen Sie es gerne, den Antrag bei der Krankenkasse einzureichen. Dieser Antrag wird vom Arzt gemeinsam mit Ihnen gestellt. Ärzte werden von uns entsprechende Formulare zur Verfügung gestellt bekommen.